Meine Gedanken zu den „Bränden im Flüchtlingslager auf Moria“ – ein Beitrag von Thorsten Kraft

Bei den Bränden im Flüchtlingscamp auf Moria auf der griechischen Insel Lesbos wurden etwa 12.000 Menschen obdachlos. Tausende Menschen mussten im Freien übernachten, hatten keinen Zugang zu Sanitäranlagen. Die Lage ist dramatisch und droht sich weiter zuzuspitzen. Doch anstatt schnelle Hilfe vor Ort sicherzustellen und diesen Menschen direkt zu helfen und die humanitäre Notlage durch Sofort-Maßnahmen zu mildern, diskutiert man in Deutschland lieber darüber, dass man einen Teil der Menschen nach Deutschland holt und dass es eine „europäische Lösung“ des Problems geben muss.

Liebe Politiker und Medienvertreter, Moria ist die europäische Lösung. Und es liegt in Eurer Verantwortung, dass diesen Personen vor Ort schnell und unkompliziert geholfen wird. Oder ist das etwa das falsche Europa? Es ist das Europa, welches die Regierung Merkel mit ihrem unsäglichen Türkei-Deal erschaffen hat – inklusive Pyromanen unter den Flüchtenden vor Ort, verbalen Brandstiftern (rechts und links) und Einpeitschern (vor allem bei BÜNDNIS 90/GRÜNEN und der SPD) in Deutschland.

Handelt endlich und unterstützt die griechische Regierung sowie die engagierten Helfer vor Ort. Stellt Zelte und Schlafsäcke zur Verfügung, liefert und verteilt Hygieneartikel, leistet vor Ort psychologische Hilfe für Betroffene und baut das Flüchtlingslager auf der Insel wieder auf. Durch Eure Debatten und Überbietungswettbewerbe im Bundestag, in den Landtagen und in Stadtparlamenten ist niemandem geholfen.

Die Probleme dysfunktionaler Staaten können nicht durch eine illegale Masseneinwanderung nach Europa gelöst werden. Und exakt das – eine illegale Masseneinwanderung – wäre es, wenn man dem erzeugten Druck nachgibt und diese Menschen hier nach Deutschland holt.

Die #Brände im Lager #Moria sind erschütternd. Umso wichtiger ist es, dass sie lückenlos aufgeklärt und die…

Gepostet von Thorsten Kraft am Mittwoch, 9. September 2020


Denn unter den Flüchtenden und Bewohnern des Zeltlagers sind Medienberichten zufolge viele bereits mehrfach Abgelehnte und Abschobene aus Afghanistan und anderen Ländern. Was wollt ihr mit denen anfangen? Wieder und wieder ablehnen und abschieben?

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