Meine Gedanken zum „5. September 1972 in München“ – ein Beitrag von Thorsten Kraft

Am 5. September 1972 ermordeten und quälten mindestens acht arabische Terroristen elf Mitglieder der israelischen Olympiamannschaft. Zudem wurde der deutsche Polizist Anton Fliegerbauer bei der missglückten Geiselbefreiung am Olympia-Flughafen Fürstenfeldbruck getötet.

Doch so merkwürdig es klingt: Es sind nicht die kolossalen Versäumnisse und Schlampereien bei der Befreiungsaktion vor 48 Jahren selbst, die uns zum Nachdenken bringen sollten. Es ist vielmehr die Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland die Täter dafür bezahlte und, wie andere europäische Länder auch, mit ihnen gemeinsame Sache machte. Damals wie heute zahlen Deutschland und andere westliche Länder indirekt und direkt für die Ermordung von Juden und machen mit den Tätern auf internationalem Parkett gemeinsame Sache, wie Rädchen einer gut geölten Maschine.

War Auschwitz ein Projekt der Nationalsozialisten und ihrer Helfer gewesen, das, militärisch-straff organisiert, die Auslöschung der Juden Europas und des Nahen Ostens innerhalb eines kurzen Zeitraums zum Ziel hatte, so ist der neue Vernichtungsantisemitismus dadurch bestimmt, dass in einem niemals endenden Prozess immer wieder Juden ermordet werden und es dafür länder- und parteienübergreifend – in Zahlungen ausgedrückten – Beifall gibt.

Im Gedenken an die elf ermordeten Olympioniken und des deutschen Polizisten, die beim Olympia-Massaker vor 48 Jahren ihr leben ließen, und in unendlicher Trauer und Wut, ermahne ich die Bundesregierung von diesem abartigen Weg abzukommen und ihren Proxy-Krieg gegen das jüdische Volk endlich zu beenden. Schließt Euren Frieden mit dem Volk Yisrael.

Shalom Aleichem. Am Yisrael Chai.

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