Nach Attacke auf Rabbiner in Graz – ALLE sieht „alarmierende Signale“

DÜSSELDORF, den 24.08.2020 (TK/PL). Die gewaltsame Attacke auf einen Rabbiner durch einen syrischen Asylbewerber im österreichischen Graz ist nach Ansicht der Partei „Allianz liberaler und libertärer Europäer (ALLE)“ ein „alarmierendes Signal“. „Das Einwanderungsdesaster der Merkel-Regierung hat eine neue, brutale Form des Judenhasses nach Deutschland und Europa gebracht“, kritisierte der ALLE-Vorsitzende, Thorsten Kraft, am Montag in Düsseldorf.

Kraft äußerte den Verdacht, dass unter den Millionen in jüngster Zeit nach Deutschland und Europa eingewanderten Menschen aus dem Nahen Osten „in Wirklichkeit weniger syrische Staatsbürger, sondern vor allem palästinensische Radikale“ seien. „Diese Araber haben in Syrien in größeren Lagern gelebt, ihre palästinensischen Pässe auf dem Weg nach Europa weggeworfen und sich als Syrer ausgegeben, damit der Betrug nicht auffliegt“, sagte Kraft.

Dadurch mache sich im Westen nun „der gleiche, primitive und zerstörerische Hass auf Israel und die Juden breit wie im Nahen Osten“, betonte der ALLE-Vorsitzende. “Die letzten Jahre gleichen aus jüdischer Sicht erschreckend den Zuständen in der Weimarer Republik. Juden werden auf offener Straße bespuckt, beleidigt, mit Gürteln und Baseball-Schlägern attackiert, Anschläge auf Synagogen verübt und mit antisemitischen Parolen konfrontiert“, fügte Kraft hinzu.

Er beschuldigte zugleich die Medien, dass diese „erkennbar bemüht“ seien, bei Bekanntwerden „antisemitischer Übergriffe regelmäßig Ross und Reiter zu verschweigen oder die Gewaltmotive zu verharmlosen“. Er betonte: „Das ist eine gezielte Strategie, um die Öffentlichkeit bewusst wegen einer falschen, aus dem Ruder gelaufenen Migrationspolitik zu desinformieren.“

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Diskutieren Sie mit uns im #Freiraum-Forum.