Nach Video mit antisemitischem Rapper: ALLE fordert Rücktritt von Düsseldorfer OB

DÜSSELDORF, den 22. Juli 2020 (TK/PL). Nach Bekanntwerden der Zusammenarbeit des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Thomas Geisel (SPD) mit dem als antisemitisch und frauenfeindlich geltenden Rapper Farid Bang für ein Corona-Aufklärungsvideo wird der Ruf nach Konsequenzen laut. „Wir fordern Oberbürgermeister Geisel auf, sofort von seinem Amt zurückzutreten und seine bereits angekündigte Folgekandidatur zurückzuziehen“, sagte der Bundesvorsitzende der Partei „Allianz liberaler und libertärer Europäer (ALLE)“, Thorsten Kraft, am Mittwoch in Düsseldorf. Es sei „erbärmlich und zutiefst menschenverachtend von Geisel und der SPD, einen Antisemiten anzuheuern, um so Stimmen bei Islamisten und Rechtsextremen zu sammeln“, betonte Kraft.

Zudem habe Geisel offensichtlich wegen der Zusammenarbeit mit Farid Bang die Öffentlichkeit belogen. „Geisels Sprecher behauptet, man habe sich vorher mit der Jüdischen Gemeinde abgestimmt“, sagte der ALLE-Vorsitzende. Doch die wisse von der vermeintlichen Abstimmung nichts. Kraft forderte Geisel auf sich zu erklären: „Wieso stellen Sie als Schutzbehauptung in den Raum, die Zusammenarbeit mit einem Antisemiten mit der Jüdischen Gemeinde zu Düsseldorf abgestimmt zu haben?“

Geisel hatte mit dem Musiker, der in der Vergangenheit in seinen Alben unter anderem die Millionen jüdischer Opfer des Holocaust verächtlich gemacht und Gewalt, vor allem gegen Frauen, gerechtfertigt hatte, ein Video aufgenommen, mit dem unter anderem für Sicherheitsabstände in Corona-Zeiten geworben wird. Der 34-jährige Farid Bang ist marrokanischstämmig und wurde als Farid Hamed El Abdellaoui in der spanischen Exklave Melilla geboren.

ALLE-Chef Kraft kritisierte, dass der Düsseldorfer OB seiner Stadt „erheblichen Schaden“ zufüge. „Farid Bang ist Teil des mahgrebinischen Milieus, das in Düsseldorf, Köln und anderen Städten immer wieder für schwere Gewaltexzesse allein- oder mitverantwortlich ist“, betonte Kraft. Auch an der Silvester-Gewaltorgie am Kölner Dom 2015 sei diese Gruppe vermutlich beteiligt gewesen. „Dass der Düsseldorfer Oberbürgermeister so jemanden als ‚wilden Jungen‘ mit ‚dem Herz am rechten Fleck‘ verniedlicht, ist eine unglaubliche Entgleisung“, fügte Kraft hinzu. Er forderte den SPD-Politiker auf, „zu erklären, warum er mit solchen Personen ausgerechnet beim Thema Sicherheit und Gesundheit kooperiert“.

Jetzt #ALLE: Wollen Sie auf dem Laufenden bleiben? Dann registrieren Sie sich für das ALLE-Update und/oder unser Presse-Briefing und diskutieren Sie dazu mit uns im #Freiraum-Forum..

1 Gedanke zu „Nach Video mit antisemitischem Rapper: ALLE fordert Rücktritt von Düsseldorfer OB“

  1. Richtige Reaktion. Ein solcher Oberbürgermeister, der so blind ist gegenüber der radikalen muslimischen Szene, und sich seiner Verantwortung gegenüber der deutschen Geschichte und dem jüdischen Volk anscheinend nicht im Klaren ist, hat auf diesem Posten nichts verloren.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.