Meine Gedanken zum „Theodor Herzl-Preis an Merkel“ – ein Beitrag von Thorsten Kraft

Es ist ein Meisterwerk des jüdischen Zynismus Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel durch den World Jewish Congress mit dem „Theodor Herzl-Preis“ in diesem Jahr Ende Oktober in München auszuzeichnen.

Ich habe mir mal erlaubt eine kleine Collage dazu zu machen, die recht deutlich zeigt wo Merkels Deutschland seinen Fokus sieht. Nämlich in genau zwei Elementen, die man schön auf die beiden Regierungsparteien aufteilen kann: neue und alte jüdische Gräber.

Während sich die Schwarzen (CDU) dem Ritual der Erinnerungskultur zu toten Juden hingeben, möchten sich die Roten (SPD) dem Judenknax entledigen. Und so huscht man von Mahnwachen und Gedenkfeiern zum UN Human Rights Council und #Israelkritik-Veranstaltungen, immer fest das Deutsche Kulturgut „jüdische Gräber“ im Hinterkopf.

Welch’ Glücksfall die Gründung des Staates Israel doch für unser Land ist. Nicht nur für Juden, sondern auch für die Deutschen, die seither penibel Strichlisten über die Vergehen „der Juden“ zwischen Mittelmeer und Jordan führen. Ja, wenn sogar die Israelis in Gaza ein „Ghetto“ betreiben, wiegt der Dienst der Großväter zwischen Warschau und Auschwitz gleich viel weniger schwer.

Und apropos Auschwitz: Wir haben gelernt. Bei uns fährt man heute gerne mit „Anne Frank“ (ICE) in einem Zug der Deutsche Bahn. Vom Brauhauskeller in München zum Sportpalast nach Berlin. Und häufiger als man denkt kann man dort Gespräche über Palästina belauschen und darüber staunen, was der Deutsche alles so glaubt zu wissen.

Zuverlässig wie ein Metronom: Erinnern und Entlastung, Stolpersteine und Israelkritik, Gedenken und gute Ratschläge an die israelische Regierung – es ist exakt dieser Rhythmus, in dem sich die Vergangenheit schon seit einiger Zeit besonders entspannt bewältigen lässt.

Dazu passt auch, dass Olaf Scholz die Mittel im Bundeshaushalt kürzte, um präventive Projekte die gegen Judenhass etwas unternehmen wollen, erfolgreich zu verhindern. Zum Beispiel die von Ahmad Mansour und Seyran Ateş angedachten Projekte welche sich an Jugendliche in Berlin richten, um der religiös/kulturellen Intoleranz muslimisch/arabisch sozialisierter Bevölkerungsteile z.B. gegen Homosexuelle oder Juden etwas entgegenzusetzen. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Trotz eines massiven Anstiegs (etwa 40%) bei Gewalttaten gegen Juden nach einer massiven Zuwanderung aus politisch und kulturell Juden-hassenden Regionen, fällt der aufgewendete Etat für privat-wirtschaftliches Engagement für 2020 8% (!) niedriger aus als im laufenden Jahr. Das ist das erste mal in den letzten 50 Jahren, dass eine Bundesregierung sich parallel zu Messer-Übergriffen, Prügel-Attacken und Synagogen-Anschlägen bei immer häufiger stattfindenden „NieWieder“-Happenings so etwas getraut.

Gut, dass wir heute Antisemitismus-Beauftragte wie Michael Blume haben, die bei Vorträgen zum Thema Judenhass immer noch einen witzigen Spruch zum Auflockern parat haben. Denn die Entwicklungen sollen ja schließlich niemanden aufschrecken und betroffen und bedrückt machen. Im Notfall fährt der Doktor schon raus und fixt das Problem … und falls er doch mal zu spät kommen sollte, dann hält Chebli eben die Grabesrede bei Klezmer-Musik – die der Deutsche so sehr liebt.

Ja, Merkel hat vieles getan, wofür Juden Theodor Herzl heute sehr dankbar sein können. Denn heute wissen Juden wo sie hin können, wenn diese und alle weiteren Bundesregierungen so weiter machen. Und, damit sich die Nachwelt daran erinnert, wer dafür Verantwortung zeichnet, dass die Alija für Juden heute wieder aktueller wird denn je, genau dafür erhält Merkel diesen Preis.

Schade um Deutschland, welches sehr wahrscheinlich und recht bald Schritt-für-Schritt die Mutation von ehemals stolzen Deutschen zu stolzen, deutschen Juden und von stolzen, deutschen Juden zu stolzen Zionisten erleben wird. Und zwar im Schnelldurchlauf, denn Israel ist mittlerweile in der Lage sehr schnell sehr viele Menschen in kürzester Zeit auszufliegen.
Denn wir lieben das Leben mehr als den Tod!

L‘Chaim.

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